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Zu Alice Cooper irgendwas zu schreiben grenzt entweder an Blasphemie oder grenzenlose Übertreibung. Der Mann ist über 70 und neben den Stones wohl eine der letzten großen Gallionsfiguren des Rock’n’Roll, dabei mag ich Alice Cooper allerdings mehr als die Stones.

Und jetzt hol ich mal meine “alte Mann” Attitüde raus und konstatiere stumpf, dass Alice Cooper mehr Rock’n’roll Lebensgefühl im kleinen Finger hat, als das meiste, was uns so an Musikgrütze heutzutage vorgesetzt wird. Was bin ich froh, dass die alten Rock’n’Roller einfach nicht kleinzukriegen sind und immer noch richtig Gas geben und Musik machen, die mir nahe ist. Laute Rockmusik in ihren diversen Subgenres, bei denen ich auch nur begrenzt durchsehe aber was soll’s…. Hauptsache ein Brett auf die Ohren!

Mit Detroit Stories präsentiert uns Alice Cooper ein musikalisches Werk, das ihn und uns an seine Ursprünge zurückführt. In Detroit als Vincent Damon Furnier 1948 geboren, gründet er noch mit bürgerlichem Namen 1964 die Band Alice Cooper und ist mit ihr erstmal nur sehr begrenzt erfolgreich, nämlich eigentlich gar nicht. Bis er mit Bob Ezrin einen Produzenten findet, der das Projekt erfolgreich macht. Das geht so bis 1974, in die Zeit fallen halt auch “School’s out” und “Billion Dollar Babies”. 1974 löst sich die Band auf, Vincent Damon Furnier mutiert zur Person Alice Cooper, inwieweit das auf das Wohlwollen seiner alten Bandkollegen stößt, man mag selbst spekulieren…

Irgendwie gurkt es sich dann für Alice Cooper dann so durchs Rockstarleben. Mit Alkohol, Drogen und mäßigem Erfolg… bis 1983 mit dem Drogenentzug was völlig Neues in Coopers Leben tritt…nämlich Klarheit und dann ein paar Jahre später…nämlich 1989 doch wieder Gift…. allerdings in Form der Hymne “Poison”. Und wer das Stück nicht kennt , der kann hier auch aufhören zu lesen und erstmal Video gucken gehen.

Alle anderen werden wissen, das Alice Cooper ein ziemlich aktiver und gut vernetzter Musiker ist. Alice Cooper funktioniert nämlich seit Jahrzehnten als Projekt, bei dem sich zu jeder neuen Platte und jeder neuen Tour Musiker um Cooper einfinden, die den Rock’n’Roll am Leben halten… und das ist gut so.

Alice Cooper Detroit Stories

Ich selbst bin natürlich Generation “Poison” …. noch auf MTV und überhaupt… hach… früher…

In meiner eigenen Musiksammlung findet man explizit von Cooper sein 2017er Album “Paranormal”, verdammt, wie die Zeit vergeht, und jetzt die Detroit Stories.

Und was soll man sagen, mit den “Detroit Stories” hat Alice cooper ein hörbares Rock’n’roll Album allerfeinster Güte veröffentlicht, dass alles Gute beinhaltet, was man so erwarten könnte… eine ordentliche Dosis Detroit Feeling, klassische Rock’nRoll Elemente und eine Portion Blues und das alles in Alice Cooper Aufmachung.

Gekauft hab ich das Album eigentlich erstmal nur wegen des “Muss man haben”-Faktors. Jetzt beim Hören sag ich mir…. “Gut, das geht auch ein paar Mal öfter” und noch dazu in ganz moderater Lautstärke im Büro. Rock’n’Roll muss also gar nicht immer laut sein.

Und…. was soll man sagen… Bob Ezrin ist immer noch verantwortlich für den Cooper Sound und diverse Stücke auf dem Album. Dazu kommt am Anfang “Rock & Roll” von Lou Reed und am Ende “East Side Story” von Bob Seger. Rundes Ding… also ja, die CD sowieso, aber eben auch die ganze Platte.

Das hört sich so weg, ohne auch nur einmal anstrengend zu werden. Wahrscheinlich so, wie Alice Cooper mittlerweile sein Leben verbringt, gerne auch mal lässig aufm Golfplatz und trotzdem ist der alte Mann des Hard Rock eine Ikone…

Alice Cooper Detroit Stories

Dazu könnte man jetzt noch unendlich viel schreiben…. über die immernoch großartigen Bühnenshows der Cooper Gang…. über Nita Strauss, die mit Fug ud Recht als eine der besten Gitarristinnen gilt und und und… wie schon oben angedeutet, man kommt bei Alice Cooper schlecht zu einem Ende.

Was nicht unerwähnt bleiben soll…. im dicken Package gibt es neben der CD und einem umfangreichen Booklet auch noch eine DVD mit Konzert Mitschnitt dazu… und… Freunde der engagiert gespielten Starkstrom Musik… mit über 70 ist sich Mister Alice Cooper nicht zu schade ganze 15 Stücke einzuspielen. Da schaffen andere sogenannte Rockmusiker gerade mal 9…. ich mein ja nur… vom Niveauunterschied wollen wir hier an dieser Stelle gar nicht erst anfangen…

In dem Sinne… gönnt Euch “Detroit Stories” von Alice Cooper auf einem Eurer neumodischen Endgeräte.

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