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Busta Rhymes vs. Napoleon

Was hat Napoleon mit Busta Rhymes zu tun, fragt sich so mancher… Nun, die wirklich spannende Firmengeschichte von Courvoisier geht weit zurück. Bis zu Napoleons Zeiten, eben. Damals als Spirituosengeschäft gestartet, entwickelte sich dieses Unternehmen, heute, zu einem der 5 größten Cognac-Player, weltweit. Laut der Geschichte eröffneten Emmanuel Courvoisier und Louis Gallois 1809 dieses Wein- und Spirituosengeschäft. Damals und Jahrzehntelang, nur als Einkäufer bzw. Verkäufer, waren die beiden, der Überlieferung nach so erfolgreich und beliebt, dass der gute alte Napoleon den Cognac gewissermaßen “adelte” und rühmlich erwähnte.

Als Napoleon dann, 1815 ins Exil nach St. Helena geschickt wurde, soll er Fässerweise Courvoisier mitgeschleppt haben. Nun weiß man das ja nicht ganz so genau und Dokumente dazu gibt es auch nicht. Aber da wollen wir mal nicht so wortgetreu sein. Es ist eine nette Story, die bis heute das Marketing der jetzt unter Suntory Beam (Jim Beam) laufenden Firma, einen enormen Bekanntheitsgrad als “Napoleons Brandy” einbrachte.

Nun hatte der Cognac um die Jahrtausendwende einen eher unauffälligen bis angestaubten Ruf. Die Hersteller machten sich enorme Gedanken, wie der, in Vergessenheit geratene Geist, wieder von den Toten auferstehen könnte.

Da kam von weiter her, ein Rapper her. Denn um 2002 herum wurde Busta Rhymes und P.Diddy mit “Pass the Courvoisier” ein Song in unser Ohr getragen, was den Cognac wieder populär machen sollte. Es folgten einige andere, die es Ihnen nachahmten. Bediente es doch das Klischee des reichen, luxuriösen Rappers, der sich während der Party über eine edle Spirituose hermachen konnte.
Nun gut, ob man den wirklich aus der Flasche trinken sollte, bleibt erstmal jedem selbst überlassen.
Auf jeden Fall begrüße ich sehr, dass diese tollen Destillate nicht mehr in irgendwelchen Regalen vor sich hin stauben. Denn auch andere Cognac Hersteller sind auf dem Rapper-Marketing-Zug aufgesprungen. Seit dem hat sich so einiges getan.

Die Verpackung und die Flasche

Der Courvoisier Cognac VS kommt in Form eines Alambic, der Form der Brennblasen zur Cognac Herstellung, ins Regal. Das royal wirkende lila-goldfarbene Etikett fällt auf jeden Fall auf. Der Napoleon ist das “Maskottchen” geblieben und blickt, als Silhouette, sowohl im Siegel auf der Flasche eingelassen, als auch vom Etikett auf der Flasche, zum Kunden auf. Bei der feierlichen Eröffnung des Eiffelturms, 1889, wurde exklusiv Courvoisier ausgeschenkt und dort bekam er die Medaille dÒr verliehen.
Der Eiffelturm ist bis heute wichtiges Design-Thema bei Courvoisier. Egal auf welcher Art Verpackung, das markante Erscheinungsbild des Eiffelturms ist in Form der Metallornamente auf Verpackung und Flasche immer sichtbar. Das geht soweit, dass der Deckel mit der Draufsicht des Eiffelturms verziert ist.
In regelmäßigen Abständen gibt es auch immer wieder Pappverpackungen, die auf das Design abgestimmt und nicht selten mit Sammelgläsern versehen sind.

Der erste Eindruck vom Courvoisier Cognac VS

Da der Cognac ja immer gleich mit einer hohen Grunderwartung zu mir und auch anderen Genießern kommt, war ich auch hier gespannt, welches Erlebnis mich da erwartete.
Der Naturkorken wird durch einen Aluminiumverschluss gesichert. Den Korken auf und ab ins Glas damit. Durch den Drop Stop gibt es nun keine Verschüttungen mehr und der lange Flaschenhals machen das Eingießen geschmeidig. Das wertige Flaschendesign kommt mit standardmäßigen 0,7 Litern und 40 Volumenprozent Alkohol zum Käufer.

Im Glas

Im Glas ist der junge Courvoisier Cognac VS gar nicht so auffällig, was dem fehlenden Alter dieses Genossen geschuldet ist.
Er ist honig- bis bernsteinfarben und ziemlich transparent. Hier haben wir einen Cognac, der aus drei- bis siebenjährigen Cognacs, hauptsächlich aus den Anbaugebieten Fins Bois und der Petite Champagne, vermählt wurde.

In der Nase

Gut gewürzt kommt er mir in die Nase. Was ich als pfeffrig interpretiere sollen die floralen Ansätze beim Courvoisier Cognac VS sein. Für mich ist die Nelke anfangs gleich wahrzunehmen. Hinterher kommt er sehr fruchtig und auch blumig daher. Der Courvoisier Cognac VS ist spritzig, jung, durchaus elegant und auf jeden Fall harmonisch in der Nase zu erfassen.

Der Geschmack – Courvoisier Cognac VS mit weichem Abgang

Der Auftakt ist sehr angenehm und nett zu trinken. Viel Honig und leicht scharf, anfänglich. Und hier ist nett mal nicht die Schwester von Scheiße. Der Abgang überrascht. Enorm toffeelastig, aber toll und süß. Viel Honig kommt und bleibt da schon vom Auftakt an meiner Zunge. Der Eindruck bleibt. Die Mirabellen schmecke ich anfangs deutlich als Appetithäppchen, dann verändert sich das in Schokoladen-Kirschpraline. Er hat frische Eiche im Geschmacksrepertoire. Hier wird sorgsam darauf geachtet, dass die Eiche den jungen Cognac nicht überlagert. Sehr gut gelungen.

Das Ranking – wie schneidet der Courvoisier Cognac VS ab

Das edle Design holt ein paar Punkte auf. Der durchaus junge Cognac ist ein super Dining-Partner. Deshalb hier schon mal ein Plus. Der Geruch ist eine Freude und beim Geschmack hat er ein breites Spektrum der Genüsse. Sowohl in netter Runde, als auch im konspirativen Alleinsein ein super Vertrauter.Somit bekommt der Courvoisier Cognac VS von mir solide 70 von 100 Punkten.

Zusammenfassung

Ein solider Einsteiger- und “Partycognac”. Von der Seite aus, haben die Rapper hier schon mal ins Schwarze getroffen. Aus der Flasche trinken werde ich ihn trotzdem nicht. Dafür ist mir das Genussmoment zu wichtig. Aber er ist hervorragend, um sich mit der Materie auseinanderzusetzen und sich vielleicht doch in den Cognac zu verlieben.
Ich muss gestehen, es ist keiner meiner Favoriten. Er ist qualitativ wirklich hochwertig und gleichzeitig hat er doch nicht dieses Spektrum des Asbaches oder des Armagnacs gehabt. Zur Versöhnung muss ich sagen, ist er ja um einiges jünger, deshalb sei es ihm verziehen und den mild liebenden Cognactrinker wird dieser hervorragend schmecken.

Preis-Leistung

Der Courvoisier Cognac VS liegt im Preis zwischen 20 und 30€. Schon im ordentlichen Mittelsegment der preislichen Einordnung, bei der Altersklasse.
Ich finde allerdings, dass er es wert ist. Hier solltet ihr aber bedenken, dass das geschickte Marketing und der Herr Napoleon mitbezahlt werden.

 

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Courvoisier Cognac VS - Very Special - Review

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Hier kommen ja gerne Empfehlungen zu Brandy-Utensilien. Heute mal musikalische Tipps mit pass the courvoisier Part 1 und Part 2. Ansonsten gibt es ja auch immer wieder nette Gläser von Courvoisier zu erstehen.

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Vielen Dank.

Quellen:

https://www.courvoisier.com/de/home
https://www.weisshaus.de/hersteller/courvoisier/
https://www.dasgibtesnureinmal.de/spirituosen/cognac/courvoisier-cognac.html
https://www.banneke.com/courvoisier-vsop-cognac-40-0-70.html

 

Courvoisier Cognac VS - Very Special - Review

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