Die Welt von Kunst und Musik allein sind schon unüberschaubar und wir können jeweils nur einen Teil überblicken und kennenlernen. Dieses Gefühl habe ich jedenfalls seitdem ich mich mit diesen Themen befasse. Gerade auch um guten Content für Euch zu finden.

Mein vielfältiges musikalisches Interesse hilft da natürlich. Trotzdem muss man sich aktiv aus der eigenen Musikgeschmacksblase entfernern…oder sie wenigstens vergrößern. Und so erkennt man recht schnell, dass es immer viel mehr Musiker gibt, die man eben nicht kennt, obwohl es sich lohnt.

Michael Kiwanuka ist genau so ein Künstler. Erst jetzt vor der Veröffentlichung seines bereits dritten Albums ist er mir beim Lesen eines Newsletter vorgestellt worden und die sofortige Recherche auf Youtube hat gezeigt, dass sich der Blick und das Ohr, dass man da einem sehr coolen Sound leiht, sich wirklich lohnt.

Michael Kiwanuka kommt mit dem Album „Kiwanuka“ am 25. Oktober auf den Markt. Man kann das Album aber bereits vorbestellen… und das ist sogar zu empfehlen, gerade, wenn man sich eine der limitierten Ausführungen sichern will.

Musikbusiness ist heute ganz offensichtlich mehr Business als es noch vor Jahren war. Und um den Konsumenten nicht andgültig ans Streaming zu verlieren, muss man sich etwas einfallen lassen. Im Falle von Michaerl Kiwanukas neuem Album „Kiwanuka“* heißt das, es wird Versionen als CD, limitierte signierte CD, Vinyl, signierte Vinyl, Special Editon in gelbem Vinyl, Special Editon in pinkem Vinyl und als MC und einiges mehr geben, da hat der Sammler also einiges vor.

Der Sound von Michael Kiwanuka war auf den ersten Alben „Home Again“* und „Love & Hate“* sehr soulig, gitarrenlastig mit Bluesanteilen und überhaupt so wunderbar retro ohne altbacken zu sein.

Auf der Vorab-Single in Kollaboration mit Tom Misch namens „Money“ geht‘s jetzt aber so richtig funky los. Das wiederum ist frisch und unterhaltsam ohne den Kiwanuka Sound außer acht zu lassen.

Kiwanuka iat ausgewiesener Fan von Gil Scott-Heron, Bobby Womack und Otis Redding, da wundern einen weder Soul noch Folk, Blues und Funk. Allerdings ist Michael Kiwanuka immer er selbst.

Die am 25. Oktober erscheinende Platte, und ich find es gut, dass ich noch Platte sagen kann bei den diversen Vinylversionen, die es geben wird, wurde in London, New York und Los Angeles aufgenommen, was jetzt weniger spektakulär ist als wenn es Hintertupfingen gewesen wäre…aber auch das und die Produzenten Danger Mouse und Inflo erkären dann wohl den Sound von Michael Kiwanuka.

Alles in allem eine tolle musikalische Entdeckung für mich. Man sollte also doch Newsletter lesen. Hier noch „You Ain‘t The Problem“ vom neuen Album:

"KIWANUKA" von Michael Kiwanuka bei Amazon anschauen.

*Affiliate Link zu Amazon. Verlinkt ist die limitierte signierte CD-Version des neuen Albums. Ausgeliefert wird das Album zum 25. Oktober 2019.