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Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, obwohl auch das ein ganz bisschen zum Thema passt. Es gibt Kombinationen, die passen einfach nicht zusammen und fühlen sich irgendwie sehr sehr falsch an… So wie das Cafe Racer Video auf Youtube, welches durch Werbung für Elekromobilität unterbrochen wurde. Der genaue Inhalt blieb mir leider verborgen, geschuldet der polnischen Vertonung des Werbe-Videos. In Kombination war das an sich aber schon ein wenig verstörend. Diese Meisterleistung an Fahrzeugbau und Filmkunst…und dann dieses Werbevideo.

Sowohl die beiden BMW Cafe Racer als auch das Video sind so schön, dass es hier Platz finden soll. auch wenn es mit dem eigentlichen Thema nicht viel zu tun haben. 😉

Aber kommen wir zum Krach. Ich weiß gar nicht genau, wie es gekommen ist, muss wohl ein nostalgischer Gedanke zurück ins Jahr 2001 gewesen sein. Vor ein paar Tagen schoss mir jedenfalls die Idee durch den Kopf ein paar alte Videos von SUM41 zu suchen und mal wieder anzuschauen. Und bei Fat Lip und Inn to deep dachte ich mir, man könnte ja mal schauen, was da so Aktuelles von der Band rumschwirrt.

Und so kam ich an den Longplayer von 2019, also noch ziemlich aktuell, mit dem Namen „Order in Decline“, was übersetzt soviel heißt wie „Ordnung im Verfall“…ich möchte den Titel als passend bezeichnen….so im gesellschaftlichen Gesamtkontext… Gut, zeitgenössischer Titel, und das Artwork auf dem Cover spricht auch spontan an. Also noch kurz die Reinhör-Funktion des Musikhändlers aktiviert und siehe da, das kann sich hören lassen.

SUM41 sind wohl mit die bekanntesten Vertreter des klassischen Highschool-Punk-Rocks, die auch in Europa zu einiger Bekanntheit gekommen sind. Kurz nach Blink182 weltweit bekannt wurden, tauchte eben auch SUM41 auf der internatinalen Bühne auf und hält sich bis heute als Band im Punk …mittlerweile und vor allem durch den Einfluss von Gitarrist Dave Baksh auch im Metal auf, was dem Sound der Band durchaus gut tut. Bei „Never There“ kann man sich auch gewissen Anspielungen aus dem Nu Metal wohl nicht ganz verwehren… aber das klingt….also alles gut…

Weg vom anfänglichen Pop Punk klingt die Band auf dem 2019er Album, und 18 Jahre nach „All Killer, No Filler“ sollte das auch so sein, erwachsener, voller und fundierter. Musikalisch macht das Album richtig Spaß auch wenn es eben nicht mehr Highschool Punk sondern großartig produzierter Punk/Metal ist.

Musik muss bei mir sowohl im Büro als auch im Auto funktionieren. Im Auto hab ich „Order in Decline“ noch gar nicht ausprobiert. Allerdings spielt der Long Player bereits zum wiederholten Male im Büro. Und das nicht mal laut. Auch jetzt gerade, wo ich diese Review schreibe. „45(A Matter of Time)“ rockt dabei gerade ziemlich gut und Baksh, der nach einem Ausflug in eigene Projekte wieder die Gitarre bei SUM41 spielt, darf hier seine Metal-Sympathie ausspielen.

Weiteres wichtiges Kriterium für meine Musikbewertung ist die Skip Häufigkeit. Wie oft springe ich beim Hören zum nächsten Titel, wie lange kann ich die einzelnen Titel beim wiederholten Hören der ganzen Platte laufen lassen, da hatten auch schon andere Größen arg zu tun bei mir und haben nicht gut abgeschnitten. Anders SUM41 die CD spielt hier unangetastet und ungeskipt durch, ohne dass ich das Gefühl bekommen weiterzuklicken. Respekt, das schaffen nicht viele Longplayer.

Live gibt es SUM41 2020 in Deutschland übrigens auf dem Southside und auf dem Hurricane zu sehen. Beide Male nicht als Headliner aber wie der RollingStone gerade verkündet, sind SUM41 für beide Festival fix. Somit gibt es „Order in Decline“ und Fat Lip in diesem Jahr in der Festvalsaison live und in bunt…

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